So füttern Sie richtig !   

Immer frisches Wasser anbieten.

Der Wassernapf sollte mindestens 2,00m vom Fressnapf entfernt aufgestellt werden, nicht direkt daneben. Bei offenen Trinkwassergefäßen  mindestens 1-mal pro Tag das Wasser wechseln; bei Verschmutzung durch Futterreste auch 2-mal wechseln. Bei im Zoo-Fachhandel erhältlichen geschlossenen Trinkwasserspendern sollte das Wasser spätestens nach 3 Tagen erneuert werden. Die offene Trinkschale des Spenders muss aber gegebenenfalls bei Verschmutzung ausgeschüttet werden, damit frisches Wasser nachlaufen kann. Trink- und Fressschalen bitte nicht in Nähe der Katzentoilette aufstellen, wir möchten im Restaurant ja auch nicht direkt neben der Toilettentür sitzen. Zur Stabilisierung des Immunsystems der Katze können dem Trinkwasser Zusätze beigefügt werden; siehe hierzu die Gesundheitstipps!  

Immer zur gleichen Zeit füttern.

Katzen fühlen sich sicher und geborgen, wenn der Tagesablauf immer gleich ist. Wenn sie immer zur gleichen Zeit gefüttert werden, stellen sie sich darauf ein und betteln nicht so extrem. Zwischendurch kann aber durchaus ein Katzen- Leckerli (aus dem Zoogeschäft oder vom Tierarzt) in unregelmäßigen Abständen verabreicht werden, damit sie keine Regelmäßigkeit daraus ableiten, das haben die Kameraden nämlich schnell raus!

Futter nach einer Viertelstunde wegnehmen.

Reste von Futter; Trockenfutter sollte nicht, Feuchtfutter darf nicht in der Schüssel bleiben. Sie können verderben und das Tier krank machen. Das Belassen von Futter im Napf, oder gar das Futterangebot rund um die Uhr mittels Futterspender, macht unsere Lieblinge nur fett und krank und widerspricht völlig der Natur eines Jägers, der unsere Katze ja ist. Die Fütterung bedeutet für unsere Lieblinge eine Zeremonie und muss deshalb auch etwas besonderes bleiben. 

Schüssel nach jeder Fütterung waschen.   

Die Schüssel muss zwischen zwei Mahlzeiten ausgewaschen werden; andernfalls trocknen die Essenreste fest und verderben, was wiederum krank macht. 

Katzen essen gerne ungestört.

In der Natur bringen Raubtiere ihre Beute in Sicherheit und fressen sie unbeobachtet. Deshalb sollten Sie Ihre Katze auch in Ruhe fressen lassen. Kinder sollten unbedingt angehalten werden, ihren Minitiger in Ruhe essen zu lassen.

Katzen brauchen Ruhe nach dem Essen.

Lassen Sie Ihre Katze nach dem Essen ruhig ihr Schläfchen halten. Ein gemeinsames Kuschelschläfchen mit Ihnen oder ggfs. mit Ihrem Kind ist in Ordnung, aber bitte nicht rumschleppen und drücken, das bringt die Katze nur zum "Kotzen".

Angebrochene Dosen mit einem speziellen Plastikdeckel schließen.

Wenn Sie Feuchtfutter geben, stellen Sie es bitte unbedingt in den Kühlschrank damit es frisch bleibt. Passende Deckel, welche die Dose gut verschließen, gibt es in Zoofachgeschäften oder bei den Tiernahrungsherstellern.  

Niemals direkt aus dem Kühlschrank füttern.

Die Nahrung soll immer Zimmertemperatur haben. Ist das Futter zu kalt, reagieren die Katzen oft mit Magen- und Darmreizungen.

Rohes ist absolut tabu.

In allem Rohen lauern krankmachende Bakterien, Viren und Parasiten. Ebenfalls vom Speiseplan gestrichen werden müssen: alles Verdorbene, Angetaute, Geräucherte und Gewürzte sowie Süßigkeiten. Keine Knochen geben; sie können splittern, dass Tier verletzen und Verstopfung verursachen.

Am Besten bei einem Markenfutter bleiben.

Innerhalb der einzelnen Marken werden in der Regel genügend Geschmacksrichtungen angeboten; um dem Tier ausreichend Abwechslung zu bieten. Ein Wechsel der Marke bringt Stress für den Organismus des Tieres, der sich jedes mal neu einstellen muss. Wenn trotzdem gewechselt werden muss, weil unser Liebling der Meinung ist, es gibt sicherlich auch noch andere Marken, dann langsam: Mischen Sie über eine Woche immer mehr von dem neuen Futter in das Gewohnte, um so einen sanften Übergang zu erzielen.

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Weiteres  ist in Arbeit und folgt demnächst .............