Edtolien Anórien – aus dem Land der Menschen

Aus Tolkiens Fantasywelt stammend, könnte man sich diese urwüchsigen und doch so sanften Riesen vorstellen.

Nicht nur die Liebe zu den Coonies, sondern allgemein die Liebe und das Interesse zu diesen eleganten Geschöpfen, sowie der Wunsch unseres Sohnes nach einem Haustier und damit meinte er eine Katze, ließ uns 1993 Besitzer eines deutschen Foundation- Katers Namens „Tweety“ werden. Wenn ER spielen wollte war das o.k., Zwangsspielen erhöhte jedoch spontan den Bedarf an Pflaster. Das ist bis heute so geblieben, was sich zwar nachteilig bei Tierarztbesuchen (für den Tierarzt) auswirkt, aber wir lieben ihn so wie er ist, den alten Haudegen.

                                        
                                    Francis geb. 18.01.1996                                                           Tweety geb. 02.05.1993

Unser Sohn, der anfangs allergisch auf Katzen reagierte, wenn wir uns bei befreundeten Katzenbesitzern aufhielten, desensibilisierte sich quasi selbst durch das Spielen mit seinem Kater Tweety. Nach ca. einem Jahr war von tränenden Augen oder Husten keine Spur mehr.
Wir sind froh darüber, das es sich bei unserem Sohn so positiv entwickelt hat; ich will damit jedoch nicht behaupten, dass es sich in allen Fällen bei Kindern so günstig entwickeln muss, es kann so verlaufen. Die innere positive Einstellung zum Tier war hier allein ausschlaggebend.
Da man eine Katze nicht einzeln halten sollte, nur menschliche Zuneigung allein reicht nun mal nicht aus, kam Francis zu uns ins Haus. Francis ist eine zierliche Chatreux- Kätzin und war vom ersten Tage ab an die Chefin im Hause.
Nach über 14 Jahren des Zusammenlebens mit den Minitigern, dem Beobachten ihrer Verhaltensweise und des Studierens ihrer Körpersprache, sowie auch der Bewältigung mancher Krankheit, habe ich mich nun entschlossen selbst eine kleine Hobbyzucht aufzubauen (das war im Jahre 2003).
Entschieden habe ich mich für die Zucht der Rasse Maine Coon, dessen Stammvater unser Kater Obi-Wan of Chamberlain sein soll. Obi-Wan habe ich auf einer Katzenausstellung des Zuchtvereines Berliner Pro-Kat im Jahre 2002 in Stadthagen spontan in mein Herz geschlossen. Er saß morgens bei der Einlasskontrolle auf dem Tisch des Veterinärs und schaute mich mit diesem Blick an, den man nicht erklären kann. Zum Glück waren die Züchter Monika und Michael Bichbäumer auch bereit, sich von diesem einfach nur lieben Katerchen zu trennen.                         
                                                     Obi-Wan, geb. am 08.06.2002, im Alter von 16 Wochen

Die positive Entwicklung Obi-Wan`s und sein sanftes Wesen haben mich letztendlich bewogen, ihn als Stammvater für meine "kleine aber feine" Hobbyzucht einzusetzen.

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Seit dem Jahre 1993 sind die „Kittys“ nun schon Bestandteil unserer häuslichen Gemeinschaft und haben maßgeblich die Stilrichtung meines Hobbys, Aquarellmalerei, geprägt. Je nach meiner Stimmungslage schaffen sie es, meine Kreativität von realistisch bis mystisch geheimnisvoll zu wecken.  Aus diesem Grunde finden sich unter dem Punkt „Kunst“ auch einige meiner Katzenbilder wieder.

Nachtrag vom 12.04.2008:
Ende 1998 suchte mich die Multiple Sklerose heim. Anfangs war ich neben einigen Beeinträchtigungen noch relativ mobil, mittlerweile hat mir diese Krankheit aber leider u. a. das Malen unmöglich gemacht. Es war schon ein großer Schock für mich, künftig nicht mehr Entspannung und Ausgleich in meinem Hobby zu finden; um so glücklicher bin ich darüber, meine Samtpfoten um mich zu haben.
Neben meinem Mann und meinem Sohn sind sie für mich in mancherlei Situation Therapeuten für die Seele. 

Ihre Monika Tebbe

Die Augen einer Katze sind Spiegel,
durch die nur wenig Auserwählte
einen Blick in das Reich der Feen tun können.
Keltischer Glaube

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...und sie schnurren wie die Kleinen, nur viel lauter...

An meinem 50. Geburtstag ging für mich ein Traum in Erfüllung; Hans-Jürgen (mein Ehemann)
und mein Sohn Marcus schenkten mir ein Geparden Meeting im Tierpark Ströhen.
Die Geburtstagsfeier mit den beiden Geparden-Brüdern Bongo und Kanjou wird mir
unvergesslich bleiben.

Vielen Dank an Frau Ismer, die diese beiden Prachtkater aufgezogen hat.

Bongo und Kanjou

mein Sohn Marcus mit Bongo